Ing.-Büro Rzany
Dipl.-Ing. Bodo Rzany
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USt-ID DE131000512
kundenspezifische Entwicklungen
HF-Technik und Nachrichtentechnik, Regelungs- und Meßtechnik, Leistungselektronik, Datentechnik und Elektronik
Schaltnetzteile sind oft integraler Bestandteil meiner Hardware-Entwicklungen. Daneben biete ich Ihnen allerdings auch die explizite Netzteilentwicklung an:
Kleinstleistungswandler werden in manchen batteriebetriebenen Geräten benötigt. Vor allem in der Medizintechnik hat es durchaus seinen Reiz, die Handhabung der Geräte dadurch zu vereinfachen, daß immer nur eine einzige Zelle eingelegt und/oder geladen werden muß. Technisch interessant daran ist, daß damit insbesondere bei NiCd-Lösungen auf jeglichen separaten Unterspannungsschutz verzichtet werden kann.
Kleinstleistungswandler für den Betrieb aus einer 1.2V-Zelle lassen
sich kostengünstig diskret aufbauen. Den Wirkungsgrad (hier z.B.
> 85% bei einer mittleren Leistung von 15 mW) bestimmen die
Induktivität (etwas mehr, und dafür nur sehr gering ausgesteuertes
Eisen) und Betriebsmodus (hier "Burst" mit etwas mehr Ausgangs-C).
Für weniger als 1 € sind alle Bauteile eingekauft und auf eine
Platine gelötet (SMD).
Auch manche Hochspannungs-Wandler sind durchaus
Kleinleistungswandler.
"Vielkanal-Analysatoren" sind physikalische Meßgeräte zur
Bestimmung der spektralen Verteilung radioaktiver Strahlung. Als Sensoren
kommen geeignet dotierte Salzkristalle zum Einsatz, wobei ein
Photomultiplier die entstehenden Lichtblitze in elektrische Signale
umwandelt.
Ein in 1986 entwickelter akkubetriebener "Hand held Analyser" verwendet
einen auf den Temperaturgang des Kristalles ausgeregelten Kaskadenwandler
zur Speisung der 12 Multiplier-Dynoden mit einer Endspannung von 2500 V.
Seine Gesamtleistungsaufnahme liegt dabei unter 5 mW.
Der Leistungsbereich zwischen 1 und 20 Watt ist wichtig für eine Unzahl von "embedded applications". Meist geht es um kleine Geräte, die aus Akkus, einem Fahrzeugnetz oder direkt aus 230 V versorgt werden.
Manche Kunden haben dabei durchaus sonderbare Wünsche, wie z. B. einen "ex-geschützten" Wandler zur Intergration in eine ansonsten durchaus anspruchsvolle und durchdachte Wäge-Elektronik (siehe auch Kraftmeßtechnik). Ich nehme an, daß das Gerät niemals unter Ex-Schutz-Bedingungen eingesetzt wurde (der Endkunde verkauft das Gerät in den U.S.A.).
Fahrzeugwandler im Leistungsbereich bis etwa 1 kW sind derzeit
(2004) sehr gefragt. In modernen Fahrzeugen werden immer mehr auch
sicherheitskritische Funktionen elektrisch realisiert ("break by wire",
"steer by wire"), was redundante und z.T. sogar zusätzlich lokal
gepufferte Stromversorgungskonzepte erfordert.
Redundante Bordnetzsysteme benötigen vielfältige
Wandlerlösungen zur Energieverteilung und das "BackUp-Management"
mit hohen Anforderungen an die Betriebssicherheit und die Lebensdauer in
sehr weiten Temperaturbereichen.
Nicht immer sind die Anforderungen so extrem wie bei einem
1000W-StepUp-Wandler für Lokomotiven
mit einer projektierten Betriebsdauer von 30 Jahren.
Um hier eine Lebensdauererwartung von 100.000 h zumindest rechnerisch
nachweisen zu können, bedarf es des Einsatzes penibel ausgesuchter
Bauteile und durchaus besonderer Schaltungstopologien zur Minimierung
der Bauteilebelastungen. Der hier angesprochene Wandler verwendet ein
4phasiges Master-Slave-Design, bei dem, aus regelungstechnischen
Gründen, die "slaves" über PLLs ("phase locked loops") auf die
Master-Stufe synchronisiert werden.
Primärgetaktete Netzteile für Standardanwendungen sind in großer Zahl auf dem Markt erhältlich. Hier beschränken sich die Entwicklungen sinnvollerweise auf Sonderanwendungen wie backup-fähige 3Phasen-Leistungsversorgungen (für z.B. "Server-Farmen").
Ein sehr kundenspezifisches und sehr erfolgreiches Netzteil war ein Speisewandler für Wechselrichter der Fa. AEG im Jahr 1991, der sowohl am direkt gleichgerichteten 3Phasen-Netz (bis 850 Volt DC), als auch aus einer Notversorgung von 300 Volt DC zu betreiben ist. Mit den damals verfügbaren Bauteilen war diese Entwicklung ein durchaus interessantes Abenteuer.
Viele Anforderungen stellt ganz einfach die Fertigungstechnik, und oft
ist es, über die Lebensdauer eines Produktes gerechnet, wesentlich
billiger, etwas mehr Automatenbestückung in Kauf zu nehmen, als
Mitarbeiter(innen) mit öden Handbestückungen von
Sonderbauteilen zu beschäftigen.
Wenn an einer Stelle die durch lineare Abregelung anfallende
Verlustleistung partout nicht mehr ohne (sonderzubestückenden)
Kühlkörper oder sogar Lüfter abführbar ist, warum
dann nicht einen kleinen Schaltregler einsetzen?
Das linke Bild zeigt eine solche Lösung am Beispiel einer
S0-Speisung (für z.B. eine Gesko-ISDN-TK-Anlage).
Hier muß, an einer Quellspannung von ca. 45 Volt, ein Konstantstrom
von 150 mA zur Verfügung gestellt werden.
Eine lineare Lösung verheizt im Extremfall 7 Watt (also ein schon
ziemlich großer Kühlkörper), während die hier
gezeigte geschaltete Stromquelle, die ganz ohne Külkörper
auskommt, automatisch in SMD bestückbar ist. Sowohl ökonomisch
als auch ökologisch sicher ein Fortschritt.